Kategorie: Hinter den Kulissen

Reicht es nicht „einfach einen guten Job“ zu machen?

Welchen Mehrwert hat Selbstmarketing?

Selbstmarketing gehört für uns Fachkräfte, die wir gute Arbeit leisten, ins Repertoire. Damit wir die Anerkennung erhalten, die wir verdient haben – egal ob in Form von Karriere, Aufträgen, Geld oder Blumen.

Der Mehrwert für Menschen, die Selbstmarketing gut können wird an ganz verschiedenen Stellen sichtbar: ob es die gute Performance bei einer Präsentation, der souveräne Auftritt im Personalgespräch oder einfach die schlagfertige Antwort beim Nachbarschaftsgrillen ist. Wer sich gut verkaufen kann, erhält Wertschätzung für sein Können – von Kunden, Kollegen, Arbeitgebern und im Freundeskreis.

Reicht es nicht „einfach einen guten Job“ zu machen?

Sich gut verkaufen können ist unabhängig davon, ob man auch zu den Guten gehört. Meiner Erfahrung nach sind speziell die Guten oft überzeugt, dass es ausreicht, „einfach einen guten Job zu machen“ und Kunde/ Chef/ Kollege dies dann schon erkennen und entsprechend anerkennen wird. Dieses Denken erinnert mich an einige Begegnungen in Unternehmernetzwerken. Wenn ich dort von den Leistungen meiner Agentur gesprochen habe, hörte ich:

„Wir brauchen kein Marketing. Wir machen einfach einen guten Job.“.

Dies ist ein Irrtum in verschiedener Hinsicht. Zum einen ist es mit dem Marketing wie mit Kommunikation im Allgemeinen: man kann nicht nicht kommunizieren. Auch wenn nicht kommuniziert wird, ist das ein Statement. Es ist wie es ist. Man sich halt, für die schlechte oder nicht vorhandene Webseite, für die fehlende Weihnachtskarte oder den nicht geschriebenen Newsletter – daraus bildet sich das Gegenüber eben auch eine Meinung.

Heute vermittelt sich der Wert von Produkten/ Arbeit nicht von allein

Der zweite Irrtum beim oben genannten Zitat ist der schlimmere: wer alles in gute Arbeit steckt und erwartet, dass dies schon erkannt wird, wird heute oft enttäuscht. Unsere Welt ist so ausdifferenziert, Leistungen sind so abstrakt und intransparent: Wertschätzung für unsere Arbeit von einem Außenstehenden zu erwarten, verlangt viel. Meist kann der andere nicht einschätzen, wie gut die Produkte oder Leistungen sind – wenn wir es ihm nicht darstellen.

Selbstmarketing ist kein angeborenes Talent, sondern Handwerk

Mir begegnet immer wieder, dass nicht diejenigen die Stelle/ den Auftrag/ die XY erhalten, die am besten geeignet sind, sondern diejenigen, die sich am besten verkaufen können. Die gute Nachricht in dem Zusammenhang: Selbstmarketing kann man lernen. Es ist ein Handwerk, für das es Erfahrungswerte gibt, die in Büchern stehen.

Frage dich selbst: Hast du im Bereich Selbstmarketing in deine Ausbildung investiert?

Vielleicht hast du dich eher damit abgefunden, dass andere es besser machen, oder du bist noch in dem Hamsterrad zu glauben, du müsstest „einfach noch mehr einen guten Job“ machen und dann funktionierte es schon mit dem überzeugenden Auftritt?
Der erste Schritt ist schon gegangen: du liest diesen Artikel. Hier auf meiner Seite findest du neben allerlei Tipps, Infos und eigenen Erfahrungen Wissen über das Thema und wie du deine persönliche Selbstmarketing-Kompetenz stärkst und entwickelst.

Meine Empfehlung als Einstieg ins Thema: das Zeig-Dich-gerne Programm

Das Programm richtet sich an Personen, die bei sich Freude, Leichtigkeit und Authentizität beim Selbstmarketing und in Präsentationen vermissen. Es besteht aus Lerneinheiten, die per E-Mail ankommen, kann also flexibel in die Arbeitswoche eingebunden werden. Über die Intensität der Bearbeitung entscheiden die Teilnehmenden nach Interessenlage.

Sie lernen, wie innere Sabotage-Programme aussehen und warum sie verkaufen mit schlechten Gefühlen verbinden und wie sie das ändern können. Im Ergebnis können sie sich eine innere Quelle für Handlungsfähigkeit & Freude erschließen.

Die Teilnahme am Zeig-Dich-gerne Programm ist kostenlos, es ist als unverbindliches Kennenlern-Angebot gedacht in dem meine Arbeit erlebt werden kann. Natürlich freue ich mich, wenn Teilnehmende danach entscheiden, weitere meiner online Kurse oder ein Coaching zu kaufen und/ oder mich anschließend empfehlen.

Alles Weitere zum Programm und die (kostenlose) Anmeldung findest du online hier: https://machlustaufmehr.de/start-des-zeig-dich-gerne-programms

Wer schreibt hier?

Wie die Idee von meinem Kopf in deinen überspringt

Wie funktioniert Kommunikation? Eigentlich ganz einfach: es gibt einen Sender der eine Botschaft an einen Empfänger weitergibt. So einfach ist es in Wirklichkeit nicht. Das merken wir in Streitgesprächen, wenn der/ die andere was ganz anderes versteht als wir meinen. Aber das merken wir genauso wenn wir entschlüsseln sollen, warum die Leistung/ das Produkt denn besser ist als eine günstigere Alternative. Auf den Punkt zu bringen, was wir wollen/ anbieten/ können ist das eine, es dann auch noch attraktiv darzustellen und dabei auf den „Empfänger“ einzugehen ist das nächste.

Kommunikation braucht man dauernd und oft geht sie schief

Seit der Uni beschäftigt mich „erfolgreiche“ Kommunikation im weitesten Sinne. Im Studiengang Sozialpsychologie lag mein Fokus stark auf den „inneren Erfolgsfaktoren“, also Motivation, Auffassungsgabe und Beziehung zwischen Sender und Empfänger. Oder wie es gelingt, mit einer Botschaft über als relevant eingestuft und beachtet zu werden. Neuere deutsche Literaturwissenschaft und Philosophie waren spannende Ergänzungen. Ebenso glaube ich, dass mich die vielen Nebenjobs, durch die ich mein Studium finanziert habe, mich in dieser Zeit „geerdet“ haben, in der es ansonsten sehr theoretisch war.

Schnittstelle Unternehmen-Kunde oder Unternehmen-Mitarbeiter

Marketing einzusetzen bedeutet, dass nicht mehr nur Menschen untereinander, sondern auch Organisationen mit Menschen kommunizieren. So gab es nach dem Studium besonders Angebote aus den Bereichen genau an dieser Schnittstelle Unternehmen-Kunde oder Unternehmen-Mitarbeiter die Kommunikation gestalten. Ich habe nach meinem Abschluss einige Jahre im Vertriebsinnendienst, als Trainerin für Gesprächsführung und im Marketing gearbeitet. Das war genau in der Zeit, als erste viele online Instrumente etablierten die zu Veränderungen auch im Marketing führten.

Wissen über Kommunikation darf nicht extern bleiben

In meiner Zeit in Unternehmen lernte ich die Leistung von verschiedenen Werbeagenturen kennen. Vermutlich ging es mir wie vielen Gründern: mir erschien deren Angebot unvollständig, denn für mein Verständnis legten sie den Fokus zu stark auf Äußerlichkeiten anstatt über die innere Logik der Kundenbegeisterung zu sprechen. Mir begegnete keine Agentur, die besonderen Wert darauf legte, das Wissen über die eigene Kommunikationsstrategie ins Unternehmen zu bringen. Dabei ist dieses Wissen die Grundlage dafür, weitere Kommunikation zu gestalten.

Mein eigenes Ding: Selbstständig & Marketingselbstbestimmung

Als sich eine Gelegenheit bot und es mich grade nach Rheine verschlagen hatte, gründete ich meine eigene Werbeagentur. Dabei habe ich zweites frühstück nie gern als solche bezeichnet: wir haben eher Kommunikationskonzepte als Webseiten, Flyer, Logos, Text, Videos und Co erstellt. Die gab es auch, aber immer gehörte die Analyse der Kommunikation dazu – denn am Ende will niemand eine Webseite. Was Unternehmer:innen wirklich wollen, ist Ziele erreichen. Damit das gelingt ist die Webseite Mittel zum Zweck. In unserem Büro arbeiteten bis zu sieben tollen Kollegen und wir haben viele spannende Unternehmen und Organisationen unterstützen dürfen. Ich könnte so viel über unsere Arbeit erzählen, aber für diese Stelle reicht zu sagen, dass ich darüber die Arbeit in Agenturen, viele Marketingteams und -verantwortliche in Unternehmen und jede Menge Praxiswissen über Erstellung von Marketinginstrumenten gelernt habe. Durch diese fast 10 Jahre Beratung habe ich zudem mein eigenes System für die gemeinsame Konzeption einer Marketingstrategie entwickelt.

Identitätskommunikation

Seit 2019 bin ich soloselbstständig. Anlässlich meines 40ten Geburtstags wurde mir klar: viel mehr als das Verkaufen und Erstellen von Marketinginstrumenten mit der Agentur interessiert mich das Beraten und Coachen von Selbstständigen und Marketingverantwortlichen in Unternehmen und Organisationen. Darin bin ich besonders begabt. Schon immer habe ich Vorträge und Seminare zu meinen Themen gehalten, seit es die Möglichkeit gab, bin ich Dozentin an der Hochschule (FOM). So arbeite ich nun als Beraterin, Coach und Dozentin für Unternehmer:innen, Organisationen und die Hochschule.

Eigene Webinare

Tagesseminare zu Themen wie Marketing für Dienstleister, Facebook in Unternehmen, Selbstmarketing, lebendige Webseite und ähnliches mache ich zudem seit Jahren. Bereits 2020 habe ich meine Seminare ins online Format zu übertragen. Ich war selbst überrascht, wie gut das gelingt, wenn die Möglichkeiten der online Welt optimal genutzt werden. Vielfach erhalte ich die Rückmeldung, dass meine Teilnehmer:innen durch die online Workshops weiterkommen, als wenn ich das Thema vor Ort angeboten hätte. Das liegt zum Beispiel daran, dass ich Tagesworkshops auf drei Termine aufteile, die man super vor- und nacharbeiten kann.

Nina-Eckhardt.de

Die Beratung von Unternehmen habe ich auch nach 2019 fortgesetzt. Unter dem Schlagwort „Identitätskommunikation“ erkenne ich mit Teams oder Inhabern und Soloselbstständigen zusammen ihre Identität und unterstütze dabei, diese in der Kommunikation sichtbar und erlebbar zu machen – durch den passenden Mix, die Optimierung der Instrumente und Arbeitstechniken für den Alltag. Speziell online Kommunikation ist lebendig, hier brauchts eine gute Arbeitsorganisation. Wer hierzu mehr wissen möchte ist auf www.nina-eckhardt.de richtig.

Seit Sommer 2021 ist diese Webseite online, in der Ihr meine Angebote rund um das Thema Präsentieren und Selbstmarketing findet. Alles darüber steht auf der Seite das Projekt.

Zum Durchklicken ein paar Schlagworte zu meiner Person:

und ‑anthropologie/ Neuere deutsche Literaturwissenschaft/ Philosophie habe ich an der RUB in Bochum studiert und sehr gut abgeschlossen.

So habe ich die Werbeagentur genannt, die ich 2011 in Rheine gegründet und 8 Jahre lang geleitet habe. Zuletzt waren wir 8 Personen im Team.

…ist das Schlagwort unter dem ich Beratung anbiete. Mit Menschen in Unternehmen und Organisationen erkenne ich ihre vorhandene Identität und analysiere die bestehende Kommunikation zum Markt. Mit Hilfe meiner eigenen Methode leiten wir ab, mit welchem Marketingmix diese Identität durch Kommunikation (noch) erlebbar(er) wird in den verschiedenen Kanälen.

nutzen meine Coachingangebote gerne, denn für Sie ist es unabdingbar selbst zu verstehen, mit welcher (Kommunikations-)Strategie sie Kunden gewinnen. Genauso wichtig ist das für Marketingverantwortliche in Unternehmen.

Seit 2015 arbeite ich auch als Dozentin für die FOM Hochschule, die WVS Akademie, das Kulturforum Steinfurt und verschiedene andere. Dort unterrichte ich Studierende, Marketingverantwortliche und Gründer:innen zu den Themen

  • Unternehmenskommunikation
  • Facebook
  • Marketingmix
  • Social Media und Mobile Marketing
  • Marketingmanagement
  • Vertriebsmanagement
  • Marketing für Dienstleister

2016: Unternehmerinnenbrief NRW

Auszeichnung für vorbildliches und erfolgreiches Unternehmenskonzept und überdurchschnittliches unternehmerisches Handeln vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW.

2019: Gründerstein Award

Der GRÜNDERstein Unternehmer Award ist der Preis für die beste Unternehmensidee im Münsterland, der Grafschaft Bentheim und der Region Twente.

Seit 2014 bin ich als direkt gewählte Kandidatin für den Ortsteil Dorenkamp-West Mitglied der CDU Fraktion des Rheiner Stadtrats. Mein Engagement in der Politik hat neben meinem Wahlkreis die Schwerpunkte Stadtentwicklung, Kultur und Soziales.

  • Seit 2020 bin ich glückliche Mama von Max und Frau von Cedric
  • ich bin überzeugte Rheinenserin (gebürtig aus dem Ruhrpott)
  • unser Kater Percy gehört zur Familie
  • seit Studi VZ bin ich social media Fan
  • kann nicht / kaum kochen oder backen

Ich bin überzeugte Netzwerkerin und gerne bei den Netzwerktreffen. Dort finde ich Inspiration, einen Blick über den Tellerrand, Einblicke und Austausch mit Gleichgesinnten und manchmal auch neue Kunden.